Analyse gegen die Rams

Aus zeitlichen Gründen können wir diese Woche keinen Podcast aufnehmen. Deshalb machen wir es Old-School schriftlich. Auch hier freuen wir uns über Feedback eurerseits! Ein Vorbericht zum Spiel gegen die 49ers kommt am Wochenende! Viel Spaß!

 

Das Zitat von Eric Weddle hat das Spiel auf den Punkt gebracht: „Die Hälfte der Zeit wusste ich nicht, wer den Ball hat. Ich habe keine Worte. In Millionen von Jahren hätte ich nicht gedacht, dass wir komplett zerstört werden.“ Am Ende steht wieder ein souveräner, nie gefährdeter 45:6 Sieg auf dem Konto. Wir stehen damit bei 9 Siegen und 2 Niederlagen.

 

Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen. Das Spiel war wieder einmal ein offensives Feuerwerk mit einer sehr guten Defense. Alle Possesions von Lamar Jackson führten zu Touchdowns (5 Passing TDs) und brachten ihn somit wieder einen AFC Player oft he Week ein. Sein vierter Award in dieser Saison. In seiner ersten Saison als Starter. WOW! Die Defense in Person von Marcus Peters und Jimmy Smith fingen zwei Pässe ab und hielten Todd Gurley bei 22 Yards. Jared Goff kam nie so wirklich ins Spiel. Warf 212 Yards und dabei keinen Touchdown (und die zwei erwähnten Picks). Die Ravens hatten fast 20 Minuten länger den Ball (39:56 zu 20:04). Wieder konnte Lamar Jackson im 4. Quarter das Heft abgeben und Robert Griffin zu Ende machen lassen. 28 Pässe und 43 Runs standen am Ende auf dem Stats Sheet.  

Die Ravens spielten viel aus dem 11 Personel (1 RB, 1 TE, 3 WR) mit knapp 37 Snaps. Mit 256 Yards (7,11 yards per Play) und zwei Touchdowns ein effektiver Weg. Zudem benutzten sie bei 23 Snaps das 22 Personnel (2 RBs, 2 TE, 1 WR).  Hier konnten sie 112 Yards (5,33 YPP) erarbeiten. Auf Receiver Seite konnten alle ins Spiel eingebunden. Roberts, Boykin konnten mit wichtigen Plays auf sich aufmerksam machen. Boykin sorgte zudem für einen Highlight Catch. Snead und Brown stachen hier aber heraus. Beide konnten mit 2 Touchdowns glänzen. Übrigens hatte Snead nur zwei Catches, beide für einen TD. Effektiver geht’s nicht. Auch das Run-Game war nicht zu stoppen. Am Ende konnten die Ravens bei 48 Läufen 285 Yards erlaufen (Lamar Jackson 8 Läufe 95 Yards). Mark Ingram konnte immer wieder ein gefährlichen Lauf präsentieren. Am Ende hatte er 15 Läufe für 111 Yards und einem Touchdown. Manche Rams Spieler überlief er einfach, u.a. S Eric Weddle.

Foto: baltimoreravens.com

Auf der anderen Seite des Balles war es nicht ganz so spektakulär, aber man dominierte die Offense der Rams nach Strich und Faden. Peters zeigte sich gegen sein altes Team stark. Nicht nur mit der INT, sondern auch mit 8 Tackles  leading Tackler in der Defense. Dieser Trade, die Rückkehr von Jimmy Smith haben der Defense so viel Stabilität gegeben, was sich nun in Kreativität seitens Martindale darstellt. Apropos Jimmy Smith. Dieser konnte bei einem CB-Blitz Jared Goff zu Boden bringen. Der Pass-Rush war nicht so auffällig wie die Woche zuvor. „Nur“ 2 Sacks standen am Ende des Spiels auf dem Stats-Sheet. Das lag aber auch daran, dass Martindale auf das Blitzen weitestgehend verzichtete. Er brachte bei 13 Plays 5 Spieler (1 Sack, 2 INT), bei 4 Plays 6+ Spieler (-8 Yards; 1 Sack) und bei 22 Plays rushten nur 2-4 Spieler (169 Yards zugelassen) Jared Goff. Peanut (21Snaps) bekam wieder mehr Spielzeit und teilte sich die ILB-Snaps mit Bynes (ebenfalls 21 Snaps). LJ Fort bekam daher weniger Snaps. Jaylon Ferguson durfte 70% der Spielzeit auf dem Feld stehen und konnte mit 5 Tackles auf sich aufmerksam machen.

Foto: baltimoreravens.com (https://www.baltimoreravens.com/photos/gameday-gallery-ravens-at-rams#4c526b04-2164-4d0e-b2f3-aeea43e2cd69) 

Kommen wir zu unseren Stars of the game in der Defense:

MA: Ich nehme, sowohl in der Defense, als auch in der Offense, das ganze Team. Es war eines der Spiele, wo das ganze Team auf einem sehr hohen Level spielt. Hier einen herauszupicken wäre der Leistung des Teams nicht gerecht.

NZ: Ich schließe mich Manu an, es ist unfassbar was das Team geleistet hat. Mich persönlich freut es für Jimmy Smith, dass er mit einem Sack und einer INT wieder auf sich aufmerksam machen konnte.

Stars oft the game Offense

MA: Siehe oben.

NZ: Auch hier, die Offense war brutal stark. Ich möchte hier aber die Offensive-Line loben. Sie haben die Front Four in Schacht halten können und vorallem Aaron Donald hat in diesem Spiel kein Faktor gespielt. Auch Mekari muss man hier loben, der Skura 1 zu 1 ersetzt hat. Gute Besserung an dieser Stelle an ihn!

Zum Abschluss haben wir (leider) einen Verlierer des Spiels: Das ist Center Matt Skura. Er spielte auf einem sehr guten Level und hat eine 1a Chemie mit Lamar Jackson. Ein verlässlicher Spieler und dennoch wird er die restliche Saison mit einer Knie-Verletzung (muss operiert werden) ausfallen. John Harbaugh betont heute, dass die Verletzung schwerer ist und sie hoffen, dass er bis zur Regular Season 2020 wieder fit ist. Optimistisch klingt anders. Nun heißt es für Undrafted Rookie Patrick Mekari: “Next man up!” 

Foto: baltimorerarens.com (https://www.baltimoreravens.com/photos/gameday-gallery-texans-vs-ravens#446feefc-cf46-4240-8617-a703ef1276e5) 

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